Ist mein Unternehmen vom BFSG betroffen?
Kurz und einfach erklärt
Verkaufen Sie online an Verbraucher? Dann gilt das Gesetz in der Regel für Sie.
Sehr kleine Firmen mit Diensten sind ausgenommen. Auch ein kleiner Online-Shop zählt als Dienst. Für bestimmte Geräte wie Computer gilt diese Ausnahme nicht. Reine Angebote nur für Firmen fallen nicht unter das Gesetz.
Bei Mischformen lohnt ein genauer Blick. Wir schauen uns das gern mit Ihnen in einem kostenlosen Gespräch an.
Wenn Sie online an Verbraucher (B2C) verkaufen oder Dienstleistungen anbieten, etwa über einen Online-Shop oder eine Buchungsstrecke, sind Sie in der Regel betroffen: Das BFSG erfasst Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr (BFSG §1 Abs. 3). Die wichtigste Erleichterung betrifft Kleinstunternehmen bei Dienstleistungen: Wer weniger als zehn Beschäftigte hat und einen Jahresumsatz beziehungsweise eine Bilanzsumme von höchstens zwei Millionen Euro aufweist, ist für diese Dienstleistungen ausgenommen (BFSG §3 Abs. 3). Dazu zählt auch ein kleiner Online-Shop, denn der Shop selbst ist eine Dienstleistung. Achtung: Für die Produkte nach BFSG §1 Abs. 2, etwa Computer, Selbstbedienungsterminals oder E-Book-Lesegeräte, gilt diese Ausnahme nicht.
Reine B2B-Angebote fallen nicht unter das BFSG. Schwierig wird es bei Mischformen, etwa einem Shop, der sowohl an Geschäftskunden als auch an Verbraucher verkauft, oder bei Plattformen mit verbraucherrelevanten Funktionen. Hier lohnt eine genaue Einzelfallprüfung.
Im kostenlosen Erstgespräch ordnen wir Ihr Angebot gemeinsam mit Ihnen anhand der Kriterien auf der BFSG-Anforderungsseite ein; eine verbindliche rechtliche Prüfung Ihres Einzelfalls ist das nicht. So vermeiden Sie sowohl unnötigen Aufwand als auch eine teure Fehleinschätzung.