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Barrierefreiheitserklärung nach BFSG §14: belegt, vollständig, aktuell

Die Barrierefreiheitserklärung ist eine gesetzliche Pflicht nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Wir erstellen sie zum Festpreis von 390 € netto auf Basis einer echten Prüfung nach WCAG 2.2 AA — mit allen Pflichtangaben, Feedback-Mechanismus und Durchsetzungsverfahren.

Festpreis 390 € netto Pflichtangaben nach BFSG §14 Eigene Erklärung zur Barrierefreiheit veröffentlicht

Kurz und einfach erklärt

Auf dieser Seite geht es um die Erklärung zur Barrierefreiheit. Barrierefrei heißt: Alle Menschen können eine Webseite nutzen. Auch Menschen mit Behinderung.

Das BFSG ist ein Gesetz. Viele Firmen mit Diensten für Privatkunden müssen danach eine solche Erklärung zeigen. Darin steht, wie gut die Seite nutzbar ist und wo es noch Fehler gibt.

Wir schreiben diese Erklärung für Sie. Vorher prüfen wir Ihre Seite. Ein Mustertext ohne Prüfung reicht in der Regel nicht.

In der Erklärung steht auch, wie Nutzer Fehler melden können. Und welche Behörde zuständig ist. Auf Wunsch halten wir die Erklärung aktuell.

Haben Sie Fragen? Das erste Gespräch kostet nichts. Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.

Barrierefreiheitserklärung als Festpreis

390 € einmalig netto
  • Technischer Kurzcheck als Prüfgrundlage inklusive
  • Pflichtangaben nach BFSG §14 und Anlage 3
  • Feedback-Mechanismus und Durchsetzungsverfahren formuliert

Fehlt die Erklärung oder ist sie inhaltlich unvollständig, drohen Bußgelder bis zu 100.000 € (BFSG §37). Unsere eigene Website bewerten wir selbst nach WCAG 2.2 AA; Stand und bekannte Einschränkungen stehen in unserer Erklärung zur Barrierefreiheit.

Preisstand: Oktober 2026.

Kennzahlen

WCAG 2.2

Konformitätsziel Stufe AA

§14

BFSG-Pflichtparagraph

Anlage 3

Pflichtinhalte der Erklärung nach BFSG

EN 301 549

Europäische Norm als Prüfmaßstab

Seit dem 28. Juni 2025 müssen Unternehmen, die Verbrauchern Dienstleistungen im Anwendungsbereich des BFSG anbieten, etwa einen Online-Shop, diese barrierefrei gestalten; ausgenommen sind Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme (Quelle: Barrierefreiheitsstärkungsgesetz 2021, §2 Nr. 17 und §3 Abs. 3). Wer dieser Pflicht unterliegt, muss zusätzlich eine Barrierefreiheitserklärung gemäß BFSG §14 und Anlage 3 veröffentlichen. Diese Erklärung ist kein Freifahrtschein, sondern ein verbindliches Dokument, das ehrlich dokumentiert, wo Ihre Website konform ist — und wo bekannte Barrieren noch bestehen. Wir erstellen sie zum Festpreis auf Basis einer fundierten Prüfung nach WCAG 2.2 AA und übernehmen Formulierung und Struktur.

BFSG §14 · Pflichtdokument
Ihre Barrierefreiheitserklärung Schritt für Schritt
Vom Kurzcheck bis zum barrierefreien Feedback-Mechanismus — belegt statt behauptet
Schritt 1 · Kurzcheck
Konformitätsstatus ermittelt
WCAG-2.2-Kurzprüfung — Grundlage statt pauschaler Behauptung
Schritt 2 · Erklärung
Pflichtangaben nach §14 und Anlage 3
Status mit Prüfdatum, Einschränkungen mit terminiertem Behebungsplan
Schritt 3 · Feedback
Feedback-Mechanismus & Durchsetzung
Barrierefreier Kontaktweg und benanntes Durchsetzungsverfahren
laufend
Aktualisierung
Bei Änderungen an der Website fortgeschrieben und neu datiert
82
WCAG 2.2 AA45 von 55 Kriterien erfülltPrüfung 18.06.2026
Angaben der Erklärung
Konformitätsstatus mit Prüfdatum
Feedback-Mechanismus verlinkt
Marktüberwachungsbehörde benannt
Checkliste 8 von 8vollständig
Festpreis390 € netto
Aktualisiert18.06.2026 · gültig
Barrierefreiheitserklärung mit Pflichtangaben nach BFSG, belegtem Konformitätsstatus und terminiertem Behebungsplan. Beispielhafte Darstellung — Werte illustrativ.

Was ist eine Barrierefreiheitserklärung und warum ist sie Pflicht?

Die Barrierefreiheitserklärung ist ein öffentlich zugängliches Dokument, das Anbieter von Dienstleistungen veröffentlichen müssen, sobald sie in den Anwendungsbereich des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes fallen. Das BFSG setzt die europäische Richtlinie 2019/882 (European Accessibility Act) in deutsches Recht um. Für Online-Shops und andere Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr auf Websites und in Apps gilt die Pflicht für Dienstleistungen, die nach dem 28. Juni 2025 für Verbraucher erbracht werden (Quelle: BFSG 2021, §1 Abs. 3). Öffentliche Stellen unterlagen einer vergleichbaren Pflicht bereits deutlich früher nach der EU-Richtlinie 2016/2102.

Nach BFSG §14 Abs. 1 und Anlage 3 gibt der Anbieter in seinen AGB oder auf andere deutlich wahrnehmbare Weise an, wie seine Dienstleistung die Barrierefreiheitsanforderungen erfüllt. Soweit anwendbar, gehören dazu mindestens eine allgemeine Beschreibung der Dienstleistung in einem barrierefreien Format, die zum Verständnis der Durchführung nötigen Erläuterungen, eine Beschreibung, wie die Dienstleistung die Anforderungen erfüllt, und die Angabe der zuständigen Marktüberwachungsbehörde. Bei dieser Behörde können Verbraucher nach §32 BFSG ein Verfahren beantragen, wenn sie eine Dienstleistung wegen eines Verstoßes nicht oder nur eingeschränkt nutzen können. Das Fehlen einer Erklärung oder eine inhaltlich unvollständige Erklärung kann als Verstoß gegen das BFSG gewertet werden und Bußgelder nach sich ziehen.

Achtung: Platzhalter-Erklärungen genügen nicht

Viele Websites veröffentlichen generierte Standardtexte ohne Bezug zum tatsächlichen Konformitätsstand. Eine solche Erklärung beschreibt nicht, wie die Website die Anforderungen tatsächlich erfüllt, obwohl genau das nach Anlage 3 BFSG gefordert ist, und kann im Fall einer Beschwerde das Gegenteil bewirken. Erst eine Erklärung, die auf einer echten Prüfung basiert und den tatsächlichen Stand dokumentiert, wird dieser Anforderung gerecht.

Die drei Konformitätsstufen im Detail

Das BFSG selbst schreibt keine Konformitätsstufen vor. Wir verwenden die drei Stufen der EU-Mustererklärung für öffentliche Stellen (Durchführungsbeschluss (EU) 2018/1523), weil sie den Stand auf einen Blick erkennbar machen. Die Wahl der Stufe ist keine Frage der Optik, sondern muss den tatsächlichen Prüfergebnissen entsprechen. Eine falsche Einstufung kann als irreführende Angabe gewertet werden.

Vollständig konform

Alle Erfolgskriterien der WCAG 2.2 Stufe AA sind erfüllt. Keine bekannten Barrieren. Diese Stufe erfordert einen vollständigen, dokumentierten Audit und regelmäßige Nachprüfungen, da neue Inhalte oder Funktionen die Konformität beeinflussen können. Nur wenige Websites erreichen diesen Status ohne vorherige barrierefreie Entwicklung.

Teilweise konform

Der überwiegende Teil der Anforderungen ist erfüllt, einzelne Barrieren bestehen noch. Diese Stufe ist für die meisten Websites nach einem initialen Remediation-Zyklus realistisch. Bekannte Einschränkungen benennen wir präzise, begründen sie und hinterlegen einen konkreten Behebungszeitplan.

Nicht konform

Wesentliche Teile der Website sind nicht barrierefrei zugänglich. Wie bei jeder Nichtkonformität verlangt §14 Abs. 4 BFSG Korrekturmaßnahmen und eine unverzügliche Information der Marktüberwachungsbehörde. Die Erklärung muss die bestehenden Mängel ehrlich und vollständig dokumentieren.

Platzhalter-Text oder geprüfte Erklärung?

Der Unterschied zeigt sich im Beschwerdefall

Eine mit einem Generator erzeugte Erklärung liest sich vollständig, ist aber ohne Prüfgrundlage angreifbar: Sie behauptet einen Konformitätsstatus, den niemand belegt hat, und verschweigt bestehende Barrieren. Genau das kann im Beschwerdefall gegen Sie verwendet werden. Unsere Erklärung basiert auf einer dokumentierten Prüfung nach WCAG 2.2 AA — jeder angegebene Status ist belegbar, jede bekannte Einschränkung ist mit Kriterium und Behebungstermin hinterlegt.

  • Konformitätsstatus auf Audit-Basis statt pauschaler Behauptung
  • Bekannte Einschränkungen offen benannt, mit Zeitplan
  • Feedback-Kanal auf Barrierefreiheit geprüft
Generator-Vorlageangreifbar
Status pauschal „konform“
Keine Prüfgrundlage genannt
Einschränkungen: keine Angabe
Feedback-Kanal fehlt
VS
Geprüfte Erklärungbelegt
Status auf Audit-Basis belegt
Prüfung nach WCAG 2.2 AA als Grundlage
Einschränkungen mit Behebungsplan
Feedback-Mechanismus barrierefrei

Unser Prozess zur Erstellung Ihrer Barrierefreiheitserklärung

Eine belastbare Barrierefreiheitserklärung setzt eine Prüfung voraus: mindestens einen technischen Kurzcheck, für einen vollständigen Status einen WCAG 2.2 AA Audit, der alle Erfolgskriterien der Stufe AA systematisch prüft — mit Messung per axe-core, mit Bewertung je Kriterium sowie Prüfung von Tastatur und Ausgabe für Screenreader. Das Ergebnis ist ein Prüfbericht, der als Datengrundlage für die Erklärung dient.

Was eine belastbare Erklärung enthält

Die Mindestinhalte gibt Anlage 3 des BFSG vor. In der Praxis finden sich jedoch häufig Erklärungen, die wichtige Bestandteile auslassen oder inhaltlich nicht mit dem tatsächlichen Konformitätsstand übereinstimmen. Die folgende Übersicht zeigt, welche Inhalte wir in jede Erklärung aufnehmen: die Angaben nach BFSG §14 und Anlage 3, ergänzt um die Gliederung der EU-Mustererklärung für öffentliche Stellen.

  • Konformitätsstatus: vollständig konform, teilweise konform oder nicht konform — mit Datum der letzten Prüfung
  • Bekannte Einschränkungen: präzise Benennung aller Bereiche oder Inhalte, die nicht barrierefrei zugänglich sind
  • Begründung der Einschränkungen: Warum besteht die Barriere? Etwa eine unverhältnismäßige Belastung nach §17 BFSG oder eine Ausnahme nach §1 Abs. 4 BFSG
  • Behebungsplan: Konkrete Termine oder Zeiträume, bis wann die jeweilige Einschränkung behoben wird
  • Feedback-Mechanismus: Funktionierender, barrierefreier Kontaktkanal mit Angabe, wer Rückmeldungen bearbeitet
  • Durchsetzungsverfahren: Angabe der zuständigen Marktüberwachungsbehörde mit vollständigen Kontaktdaten (Pflicht nach Anlage 3 BFSG)
  • Aktualisierungsdatum: Datum der letzten Überarbeitung der Erklärung
  • Erstellungsmethode: Hinweis, ob die Erklärung auf einer Selbstbewertung oder einem externen Audit basiert

Selbst erstellen oder erstellen lassen?

AspektSelbst mit GeneratorErklärung durch uns
PrüfgrundlageKein Audit, nur TextbausteinKurzcheck oder vollständiges WCAG 2.2 Audit
BelastbarkeitBei Beschwerde angreifbarBelegter Konformitätsstatus
Bekannte EinschränkungenMeist ausgelassenPräzise benannt, mit Zeitplan
Feedback-MechanismusSelten barrierefrei geprüftAuf Barrierefreiheit geprüft
AktualisierungGerät schnell in VergessenheitPflegeplan, Intervall max. 12 Monate
Kosten0 € — bis zur ersten Beschwerde390 € Festpreis netto

Klare Preise für Ihre Barrierefreiheitserklärung

Alle Preise netto. Die Erklärung entsteht auf Basis eines technischen Kurzchecks — den vollständigen Umfang bespricht die kostenlose Erstberatung.

Einstieg

Erklärung Festpreis

Die Erklärung als Einzelleistung, inklusive Prüfgrundlage.

390 € einmalig
  • Technischer Kurzcheck als Prüfgrundlage
  • Pflichtangaben nach BFSG §14 und Anlage 3
  • Konformitätsstatus mit belegter Begründung
  • Feedback-Mechanismus und Durchsetzungsverfahren
  • Deutsche Fassung, englische Version auf Wunsch
Erklärung beauftragen

Erklärung + Jahrespflege

Erstellung zum Festpreis plus jährliche Aktualisierung, damit die Angaben aktuell bleiben. Kein Abo: Jede Aktualisierung beauftragen Sie einzeln.

+ 149 € je Aktualisierung
  • Alle Leistungen der Festpreis-Erklärung
  • Jährliche Überprüfung und Aktualisierung
  • Anpassung nach Website-Änderungen
  • Nachführen behobener Einschränkungen
  • Belastbare Datenbasis für Behördenprüfungen
Pflege anfragen

Im WCAG-Audit inklusive

Bei Beauftragung eines vollständigen WCAG 2.2 Audits ist die Erklärung enthalten.

ab 2.480 € Audit netto
  • Vollständiger WCAG 2.2 AA Audit (bis 30 Seiten)
  • Barrierefreiheitserklärung ohne Aufpreis
  • Priorisierte Befundliste für die Umsetzung
  • Grundlage für die Remediation
  • Ein Ansprechpartner für Prüfung und Erklärung
Audit anfragen

Im Komplettpaket aus Audit und Umsetzung ist die Barrierefreiheitserklärung enthalten; das Audit allein liefert die Grundlage dafür. Für die barrierefreie Neuentwicklung ganzer Websites nach WCAG 2.2 AA siehe barrierefreie Webentwicklung ab 4.900 € netto.

Abgrenzung: Was die Erklärung nicht ersetzt

Eine Barrierefreiheitserklärung ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Transparenzdokument — sie ist kein Ersatz für die tatsächliche Herstellung von Barrierefreiheit. Wer hofft, mit einer Erklärung die eigentlichen Anforderungen zu umgehen, übersieht §14 BFSG: Eine Dienstleistung darf nur angeboten werden, wenn sie die Barrierefreiheitsanforderungen erfüllt, und bei Nichtkonformität sind Korrekturmaßnahmen zu ergreifen. Die Erklärung dokumentiert den Weg zur Barrierefreiheit — sie ist kein Ziel für sich.

Ebenso wichtig: Die Erklärung gilt nur für die digitalen Angebote, auf die sie sich ausdrücklich bezieht. Wer mehrere Websites, Online-Shops, mobile Apps oder Software-Produkte betreibt, benötigt je nach Ausgestaltung entweder eine gemeinsame oder separate Erklärungen für jedes Produkt. Wir beraten Sie, wie Sie den Überblick behalten und Lücken schließen können — auch wenn Ihr Portfolio mehrere Online-Shops oder Unternehmenswebsites umfasst.

Selbstbewertung versus externer Audit

Das BFSG legt nicht fest, ob der Stand per Selbstbewertung oder durch einen externen Audit ermittelt wird. Wir geben in der Erklärung an, auf welcher Grundlage der Konformitätsstatus ermittelt wurde. Eine externe Prüfung durch einen unabhängigen Experten ist belastbarer und verringert das Risiko, unbewusst bekannte Mängel zu verschweigen. Gerade für Unternehmen, die ernsthaft BFSG-konform sein wollen, ist ein professioneller Audit die sicherere Grundlage.

Erklärung auf belastbarer Grundlage — zum Festpreis

Besondere Inhaltstypen in der Erklärung berücksichtigen

Das BFSG nennt in §1 Abs. 4 Inhalte von Websites und mobilen Anwendungen, für die es nicht gilt: vor dem 28. Juni 2025 veröffentlichte aufgezeichnete zeitbasierte Medien und Dateiformate von Büro-Anwendungen, Online-Karten und Kartendienste, sofern bei Karten für Navigationszwecke wesentliche Informationen barrierefrei bereitgestellt werden, Inhalte Dritter, die der Anbieter weder finanziert noch entwickelt noch kontrolliert, sowie Archive, deren Inhalte nach dem 28. Juni 2025 weder aktualisiert noch überarbeitet werden. Solche Inhalte benennen wir in der Erklärung mit der jeweiligen Grundlage.

Ein häufig übersehener Bereich sind PDF-Dokumente und andere Dateiformate: Downloadbare PDFs, Formulare, technische Dokumentationen oder Preislisten müssen ebenfalls barrierefrei sein, wenn sie über die Website bereitgestellt werden. Ausgenommen sind Dateiformate von Büro-Anwendungen, die vor dem 28. Juni 2025 veröffentlicht wurden (§1 Abs. 4 Nr. 2 BFSG). Wer regelmäßig neue Dokumente veröffentlicht, muss auch deren Barrierefreiheit sicherstellen und in der Erklärung dokumentieren.

Feedback-Mechanismus barrierefrei einrichten

Der Feedback-Mechanismus wird in der Praxis oft vernachlässigt. Vorgeschrieben ist er für öffentliche Stellen; für Unternehmen ist ein niedrigschwelliger Kanal, über den Nutzerinnen und Nutzer Barrierefreiheitsprobleme melden können, dennoch sinnvoll: Er kann Probleme sichtbar machen, bevor daraus ein Antrag bei der Marktüberwachungsbehörde wird. Dieser Kanal muss selbst barrierefrei zugänglich sein — ein Feedback-Formular, das von Screenreader-Nutzern nicht bedient werden kann, erfüllt seinen Zweck nicht. Wir prüfen bei der Erstellung Ihrer Erklärung die Zugänglichkeit des Feedback-Kanals und beheben etwaige Barrieren.

Dedizierte E-Mail-Adresse

Eine eigene E-Mail-Adresse für Barrierefreiheits-Rückmeldungen (z. B. barrierefreiheit@ihre-domain.invalid) signalisiert Ernsthaftigkeit und erleichtert die interne Bearbeitung. Die Adresse muss in der Erklärung korrekt verlinkt und als mailto-Link ausgezeichnet sein, damit Screenreader sie als E-Mail-Link erkennen.

Barrierefreies Kontaktformular

Ein dediziertes Barrierefreiheits-Kontaktformular kann strukturiertere Rückmeldungen ermöglichen. Das Formular sollte selbst die Kriterien der WCAG 2.2 AA erfüllen: korrekte Labels, verständliche Fehlermeldungen, Tastaturnavigation und Screenreader-Kompatibilität. Wir prüfen und optimieren Ihren bestehenden Feedback-Kanal.

Bearbeitung intern regeln

Eine feste Antwortfrist für Rückmeldungen nennt das BFSG nicht. Wir empfehlen, intern Zuständigkeiten und eine Bearbeitungsfrist festzulegen, den Eingang jeder Rückmeldung zu bestätigen und eingehende Barrierefreiheitsanfragen in einem festen Ablauf zu bearbeiten.

Erklärung dauerhaft aktuell halten

Eine Barrierefreiheitserklärung ist kein einmaliges Dokument, sondern muss den aktuellen Stand Ihrer Website widerspiegeln. Wenn neue Funktionen eingeführt, bestehende Barrieren behoben oder neue Inhalte veröffentlicht werden, verändert sich der Konformitätsstatus. Wir empfehlen, die Erklärung in folgende Ereignisse einzubinden: vollständige Aktualisierung bei jedem WCAG-Audit und nach größeren Website-Überarbeitungen, Aktualisierung der Behebungstermine, sobald bekannte Barrieren behoben werden, Hinzufügen neuer bekannter Einschränkungen, wenn neue Bereiche der Website auf Barrierefreiheitsprobleme hinweisen. Spätestens nach zwölf Monaten sollte sie erneut überprüft werden.

Unser BFSG-Monitoring kann dabei unterstützen, Ihren Konformitätsstatus kontinuierlich zu überwachen. Regelmäßige Scans erkennen neue technische Barrieren in geänderten oder neuen Inhalten, Stichproben nach den Erfolgskriterien der WCAG decken kontextabhängige Probleme auf. Dieses Monitoring bildet die Grundlage, um die Erklärung mit minimalem Aufwand aktuell zu halten und bei einer Behördenprüfung belastbare Daten vorweisen zu können. Sprechen Sie uns auch auf unsere ergänzenden Leistungen an: Prüfung der Screenreader-Ausgabe und Leichte Sprache können Teil eines vollständigen Barrierefreiheitskonzepts sein.

Was in der Erklärung offen bleiben darf

Nicht konforme Inhalte müssen benannt werden — wie eine belastbare Begründung aussieht, zeigt der Beitrag zur unverhältnismäßigen Belastung nach § 17 BFSG. Fremde Bausteine sind ein häufiger Grund für Einschränkungen; dazu der Beitrag zu Drittanbieter-Widgets und BFSG-Verantwortung. Welche Konsequenzen eine falsche oder fehlende Erklärung haben kann, ordnet der Beitrag zu BFSG-Durchsetzung und rechtlichen Risiken ein.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Barrierefreiheitserklärung ist seit dem 28. Juni 2025 Pflicht nach BFSG §14 — wir erstellen sie zum Festpreis von 390 € netto
  • Grundlage ist eine echte Prüfung nach WCAG 2.2 AA, kein generierter Platzhaltertext
  • Inhalte: Pflichtangaben nach Anlage 3 BFSG, dazu Konformitätsstatus, Einschränkungen mit Begründung und Behebungsplan, Feedback-Kanal, Datum und Methode
  • Fehlt die Erklärung, drohen Bußgelder bis zu 100.000 € (BFSG §37)
  • Jährliche Aktualisierung für 149 € netto, einzeln beauftragt, kein Abo; im WCAG-Audit ab 2.480 € ist die Erklärung inklusive

Häufige Fragen zur Barrierefreiheitserklärung

So könnte das Kundenportal von Stadtwerken aussehen

Der Entwurf zeigt Aufbau und Bedienung: kurze Wege zu Zählerstand und Abschlag, ein Formular mit Fehlerhinweis am Feld, Leichte Sprache und Schriftgröße im Kopf. Der Versorger darin ist erfunden.

Entwurf
Kommunaler Versorger

Kundenportal mit Selbstbedienung und Leichter Sprache

Ein Entwurf für ein Stadtwerke-Portal: Zählerstand melden, Abschlag ändern und Umzug eintragen liegen als sechs kurze Wege nebeneinander, das Formular prüft die Eingaben und stellt den Fehler als Text direkt an das Feld. Der Meldeweg bei Störungen steht in vier Schritten da, der Tarifvergleich als Tabelle mit beschrifteten Spalten und Zeilen. Schriftgröße und Leichte Sprache lassen sich im Kopf der Seite umschalten.

Leichte SpracheSchriftgrößeFormularprüfungStörungsmeldung

Exemplarische Layoutentwürfe zur Veranschaulichung. Die gezeigten Betriebe sind erfunden; es handelt sich nicht um Kundenprojekte.

Worum geht es?

Ein Klick genügt — alles Weitere ist freiwillig.

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Alle Angaben hier sind freiwillig.

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