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BFSG-Compliance seit 2025

BFSG-Compliance und WCAG 2.2 Audits für Ihre digitale Barrierefreiheit

Seit dem 28. Juni 2025 verpflichtet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz Unternehmen zu barrierefreien digitalen Angeboten. Wir prüfen nach WCAG 2.2 AA, beheben Barrieren im bestehenden Code und begleiten Sie bis zur rechtssicheren Barrierefreiheitserklärung.

WCAG-Audit ab 2.480 € Festpreis Diese Seite erfüllt selbst WCAG 2.2 AA BFSG-Beratung und Umsetzung Prüfbericht in 5 Werktagen

WCAG 2.2

Konformitätsziel Stufe AA

5 Werktage

bis zum Prüfbericht

78

WCAG-Erfolgskriterien geprüft

50+

barrierefreie Projekte

Seit dem 28. Juni 2025 ist digitale Barrierefreiheit Pflicht

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit dem 28. Juni 2025. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 100.000 Euro (Quelle: BFSG §37), Vertriebsuntersagungen und Unterlassungsklagen durch Verbände. Wir zeigen Ihnen in der kostenlosen Erstberatung, wo Ihre Website steht und welche Barrieren zuerst zu beheben sind.

BFSG-Beratung und Umsetzung

ab 2.480 € Festpreis netto
  • BFSG-Quick-Check als Einstieg: 490 € netto
  • Audit und Remediation im Komplettpaket: ab 4.900 €
  • Barrierefreiheitserklärung zum Festpreis: 390 €
  • Laufendes BFSG-Monitoring: ab 49 € pro Monat

WCAG-2.2-Audit für KMU-Websites bis 30 Seiten. Alle Preise netto. Größere Websites und Online-Shops kalkulieren wir nach Seitentypen — das verbindliche Festangebot erhalten Sie nach dem Audit.

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) setzt die europäische Richtlinie (EU) 2019/882, den European Accessibility Act (EAA), in deutsches Recht um. Seit dem 28. Juni 2025 müssen digitale Produkte und Dienstleistungen, darunter Online-Shops, Bankdienstleistungen und E-Books, die Anforderungen der harmonisierten Norm EN 301 549 erfüllen. Diese Norm verweist ihrerseits auf die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.1 AA als technischen Mindeststandard. Wir gehen einen Schritt weiter und prüfen nach WCAG 2.2 AA, dem aktuellen Stand der Technik.

WCAG 2.2 AA · Konformitätsprüfung
Vier Prinzipien, ein Konformitätsbefund
78 Kriterien geprüft — Score je POUR-Prinzip, Gesamtwertung und offener Bußgeldrahmen
93
Wahrnehmbar
85
Bedienbar
97
Verständlich
90
Robust
88
Gesamt · Stufe AA
Bußgeldrahmen bei Nichtkonformität · BFSG §37bis 100.000 €
ohne Audit
konform · 0 €BeschwerdeBußgeld bis 100.000 €
WCAG-2.2-Auditab 2.480 € Festpreis
Prüfberichtin 5 Werktagen
WCAG-2.2-Audit-Bericht unseres Prüfteams: Konformitätsstatus je Prinzip, priorisierte Befundliste und nächste Schritte. Beispielhafte Darstellung — Werte illustrativ.

Vier Prinzipien, ein klarer Konformitätsbefund

Statt einer reinen Tool-Liste erhalten Sie einen strukturierten Befund entlang der vier WCAG-Prinzipien Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit. Jede Barriere ist einem Erfolgskriterium zugeordnet, nach Schweregrad klassifiziert und mit einem konkreten Lösungsvorschlag versehen.

  • Konformitätsstand je WCAG-Prinzip auf einen Blick
  • Schweregrade von kritisch bis niedrig, klar priorisiert
  • Befunde verknüpft mit konkreten WCAG-2.2-Erfolgskriterien
78 Kriterien geprüft · WCAG 2.2 AA78
56 Kriterien bestanden56
Stufe AA erreichbar nach BehebungAA
Jeder Befund mit Erfolgskriterium und Lösungsvorschlag3 kritisch · 11 mittel

Sechs Kernleistungen für Ihre digitale Barrierefreiheit

Barrierefreiheit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Unsere Leistungen decken den gesamten Lebenszyklus ab: von der initialen Prüfung über die Behebung identifizierter Barrieren bis zur kontinuierlichen Überwachung und Weiterbildung Ihres Teams. In 50+ Projekten haben wir Erfahrung gesammelt, die wir in sechs aufeinander abgestimmte Leistungsbereiche gebündelt haben.

Warum Barrierefreiheit jetzt Pflicht ist: Das BFSG im Überblick

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit dem 28. Juni 2025 und betrifft eine Vielzahl digitaler Produkte und Dienstleistungen. Online-Shops, die Produkte oder Dienstleistungen an Endverbraucher verkaufen, müssen ihre Websites barrierefrei gestalten. Gleiches gilt für Bankdienstleistungen, Personenbeförderung, Telekommunikation und elektronische Bücher.

So sind die BFSG-Anforderungen rechtlich verankert

Die technischen Anforderungen des BFSG stützen sich auf die harmonisierte europäische Norm EN 301 549, die wiederum die WCAG als technischen Mindeststandard referenziert. Neben behördlichen Bußgeldern können Verbraucherschutzverbände Unterlassungsklagen nach dem Verbraucherrechtedurchsetzungsgesetz erheben. Welche Anforderungen des BFSG konkret für Ihre Branche gelten, klären wir im Erstgespräch.

Aus einer Barriere wird ein bedienbares Element

Dieselbe Funktion, ein Login-Formular, einmal mit verbreiteten Barrieren und einmal nach der Remediation. Sichtbar wird, was Barrierefreiheit konkret bedeutet: beschriftete Felder, ausreichende Kontraste, ein sichtbarer Fokus und verständliche Fehlermeldungen statt purer Farbsignale.

  • Vorher: fehlende Labels, schwacher Kontrast, kein Fokusring
  • Nachher: programmatisch beschriftete Felder mit klarem Fokus
  • Fehlerhinweise als Text, nicht nur über Farbe vermittelt
Vorher · Login3 Verstöße
e-mail
passwort
Kontrast 2,1:1 — nicht ausreichend
kein Label, kein Fokusring
Fehler nur über Farbe vermittelt
WCAG 1.4.3 · 2.4.7 · 3.3.1
VS
Nachher · LoginWCAG 2.2 AA
name@firma.de
mindestens 8 Zeichen
Kontrast 7:1, sichtbarer Fokus
programmatische Labels (ARIA)
Fehlermeldung als Text und Symbol
bestanden: 1.4.3 · 2.4.7 · 3.3.1 · 4.1.2

Wen betrifft das BFSG konkret?

Nahezu jeder Online-Shop, der Produkte oder Dienstleistungen an Verbraucher verkauft, ist betroffen. Ausgenommen sind lediglich Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und einem Jahresumsatz von höchstens zwei Millionen Euro, wobei diese Ausnahme nur für bestimmte Produktkategorien gilt (Quelle: BFSG §3 Abs. 3). Selbst wenn Ihr Unternehmen formal unter die Ausnahme fallen sollte, empfehlen wir dringend, Barrierefreiheit umzusetzen: In Deutschland leben rund 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen (Quelle: Destatis 2023), und über 17 Millionen Menschen sind über 65 Jahre alt (Quelle: Destatis 2024).

Online-Shops und E-Commerce

Alle Shops, die Produkte oder Dienstleistungen an Endverbraucher verkaufen, müssen die Anforderungen des BFSG erfüllen. Das betrifft den gesamten Kaufprozess: Produktsuche, Produktdetailseiten, Warenkorb, Checkout und Bezahlung.

Unternehmenswebsites

Websites, die Dienstleistungen anbieten oder Verträge online abschließen, fallen ebenfalls unter das BFSG. Das umfasst Kontaktformulare, Terminbuchungen, Online-Konfiguratoren und Self-Service-Portale.

Bankdienstleistungen

Online-Banking, Kontoeröffnung, Überweisungen und alle weiteren digitalen Bankdienstleistungen müssen barrierefrei zugänglich sein. Die Anforderungen gelten für Web-Interfaces und mobile Anwendungen gleichermaßen.

Telekommunikation

Telekommunikationsdienste und deren digitale Zugänge, einschließlich Kundenportale, Vertragsabschlüsse und Self-Service-Funktionen, unterliegen den Barrierefreiheitsanforderungen des BFSG.

Personenbeförderung

Digitale Buchungssysteme, Fahrplaninformationen und Ticketportale für den Personentransport müssen barrierefrei gestaltet sein. Das umfasst Websites, Apps und digitale Informationsanzeigen.

E-Books und digitale Medien

Elektronische Bücher und die zugehörigen Vertriebsplattformen müssen die Barrierefreiheitsanforderungen erfüllen. Dazu gehören navigierbare Inhaltsstrukturen, anpassbare Textgrößen und kompatible Formate.

Unser Audit-Prozess: Systematisch, gründlich, praxisnah

Ein Barrierefreiheitsaudit ist nur so gut wie seine Methodik. Automatisierte Tools wie axe-core, Lighthouse und WAVE sind unverzichtbar, erkennen aber nachweislich nur rund 30 bis 50 Prozent aller Barrierefreiheitsprobleme (Quelle: WebAIM 2024). Komplexe Barrieren wie inkonsistente Navigationsreihenfolgen, unverständliche Fehlermeldungen oder mangelhafte Screenreader-Kompatibilität erfordern menschliche Expertise. Deshalb kombinieren wir automatisierte Scans mit manueller Expertenbewertung und Tests mit assistiven Technologien.

Drei Prüfebenen, die ineinandergreifen

Automatisierte Scans liefern Breite, manuelle Expertenbewertung liefert Tiefe, und Tests mit echten assistiven Technologien zeigen die tatsächliche Nutzbarkeit. Erst die Kombination dieser drei Ebenen ergibt ein realistisches Bild der Barrierefreiheit Ihrer digitalen Angebote.

  • Automatisierte Scans decken rund 30 bis 50 Prozent ab (Quelle: WebAIM 2024)
  • Manuelle Bewertung jedes der 78 WCAG-2.2-Erfolgskriterien
  • Reale Tests mit NVDA, JAWS und VoiceOver
1
Automatisierte Scans
axe-core, Lighthouse, WAVE, Pa11y — Breite über alle Seiten
40 %
2
Manuelle Expertenprüfung
alle 78 WCAG-2.2-AA-Kriterien — Kontext und echte Nutzbarkeit
70 %
3
Assistive Technologien
NVDA, JAWS, VoiceOver, TalkBack — reale Nutzerszenarien
95 %
Ergebnis: Prüfbericht und Konformitätserklärung (BFSG §14)EN 301 549

Vom Scope bis zur Konformitätserklärung

  1. Scope-Definition und Seitenauswahl

    Gemeinsam definieren wir den Prüfumfang. Bei Online-Shops umfasst der Audit typischerweise Startseite, Kategorie- und Produktseiten, Suche, Warenkorb, Checkout, Login, Registrierung und Kontaktformulare. Wir wählen repräsentative Seiten nach der Methodik der EN 301 549, Annex C.

  2. Automatisierte Prüfung

    Einsatz von axe-core, Lighthouse, WAVE und Pa11y für eine erste systematische Analyse. Identifiziert technische Barrieren wie fehlende Alt-Texte, unzureichende Kontraste, fehlende Formular-Labels und ungültige ARIA-Attribute. Ergebnisse werden dedupliziert und nach Schweregrad klassifiziert.

  3. Manuelle Expertenbewertung

    Geschulte Auditoren prüfen jeden der 78 WCAG 2.2 AA Erfolgskriterien manuell, mit Fokus auf Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und Robustheit. Wir bewerten Kontext, Konsistenz und tatsächliche Nutzbarkeit, nicht nur die technische Regelkonformität.

  4. Tests mit assistiven Technologien

    Praxistests mit NVDA und JAWS unter Windows, VoiceOver unter macOS und iOS sowie TalkBack unter Android. Wir durchlaufen reale Nutzerszenarien und dokumentieren jede Barriere, die den Nutzungsfluss unterbricht.

  5. Prüfbericht und Priorisierung

    Sie erhalten einen detaillierten Prüfbericht mit Screenshots, betroffenen WCAG-Kriterien, Schweregradbewertung und konkreten Lösungsvorschlägen. Die Priorisierung berücksichtigt Schweregrad und Aufwand, damit Sie sofort mit den wirkungsvollsten Maßnahmen beginnen.

  6. Nachprüfung und Konformitätserklärung

    Nach der Behebung aller kritischen und hohen Barrieren führen wir eine Nachprüfung durch. Bei erfolgreicher Prüfung unterstützen wir Sie bei der Erstellung Ihrer Barrierefreiheitserklärung gemäß BFSG §14 und der Veröffentlichung einer maschinenlesbaren Konformitätserklärung.

BFSG-Pakete: klarer Einstieg, klare Festpreise

Alle Preise netto. Vom schnellen Quick-Check bis zum Komplettpaket aus Audit und Remediation — den passenden Umfang legen wir nach einer kurzen Sichtung gemeinsam fest. Details auf der Seite Leistungen.

BFSG-Quick-Check

Schnelle Ersteinschätzung Ihrer wichtigsten Seiten als Einstieg.

490 € einmalig netto
  • Prüfung von Startseite und zwei Kernseiten
  • Automatisierter Scan plus manuelle Sichtprüfung
  • Priorisierte Kurzliste der kritischsten Barrieren
  • Anrechenbar auf ein späteres Vollaudit
Quick-Check anfragen
Meistgewählt

WCAG 2.2 Audit

Vollständiges Audit für KMU-Websites bis 30 Seiten.

ab 2.480 € Festpreis netto
  • Alle 78 WCAG-2.2-AA-Erfolgskriterien geprüft
  • Automatisierte Scans, Expertenprüfung und Screenreader-Tests
  • Detaillierter Prüfbericht mit Lösungsvorschlägen
  • Prüfbericht innerhalb von 5 Werktagen
  • Grundlage für die Barrierefreiheitserklärung
Audit anfragen

Audit + Remediation

Komplettpaket: prüfen und Barrieren im bestehenden Code beheben.

ab 4.900 € netto, projektabhängig
  • WCAG-2.2-Audit inklusive
  • Technische Remediation der identifizierten Barrieren
  • Nachprüfung nach der Umsetzung
  • Barrierefreiheitserklärung nach BFSG §14 inklusive
  • Optional laufendes Monitoring ab 49 € pro Monat
Komplettpaket anfragen

Weitere Festpreise: PDF-Barrierefreiheit ab 4,90 € je Seite (Mindestpauschale 149 € je Dokument), Leichte-Sprache-Übersetzung 119 € je Normseite, Barrierefreiheitserklärung 390 €, BFSG-Monitoring ab 49 € pro Monat. Alle Details auf der Seite Leistungen.

Barrierefreiheit ist kein Kostenfaktor, sondern ein Wettbewerbsvorteil

Unternehmen, die Barrierefreiheit ausschließlich als regulatorische Pflicht betrachten, verschenken erhebliches Geschäftspotenzial. Laut einer Studie der Aktion Mensch verfügen Menschen mit Behinderung in Deutschland über eine jährliche Kaufkraft von rund 8 Milliarden Euro (Quelle: Aktion Mensch 2023). Eine WebAIM-Analyse von einer Million Homepages ergab, dass 95,9 Prozent aller getesteten Seiten mindestens einen WCAG-Fehler aufwiesen (Quelle: WebAIM Million 2024). Wer seine Website konsequent barrierefrei gestaltet, hebt sich in einem Markt ab, in dem die große Mehrheit der Mitbewerber noch nicht konform ist.

AspektOhne BarrierefreiheitMit WCAG 2.2 AA
BFSG-RechtskonformitätBußgeld- und Abmahnrisikodokumentierte Konformität
Erreichbare Zielgruppesystematisch eingeschränktMillionen zusätzliche Nutzer
SEO und Auffindbarkeitungenutztes Potenzialsemantisches HTML als Ranking-Plus
Bedienbarkeit für alleHürden auch für mobile Nutzerklare Navigation und Formulare
Barrierefreiheitserklärungfehlt oder unvollständigmaschinenlesbar nach EN 301 549

Viele WCAG-Kriterien überlappen direkt mit SEO-Best-Practices: semantisches HTML, aussagekräftige Alt-Texte, klare Überschriftenstruktur und mobile Responsivität. Barrierefreiheit ist eine der wenigen Maßnahmen, die gleichzeitig Compliance erfüllt, die Nutzererfahrung verbessert und die Auffindbarkeit steigert.

Unser Ansatz für nachhaltige Barrierefreiheit

Typische Ergebnisse nach der Umsetzung

Unsere Kunden berichten regelmäßig von messbaren Verbesserungen nach der barrierefreien Optimierung: Die durchschnittliche Verweildauer steigt, die Absprungrate sinkt und die Conversion-Rate verbessert sich. Das liegt daran, dass barrierefreie Websites für alle Nutzer besser bedienbar sind, nicht nur für Menschen mit Behinderung. Klare Navigation, verständliche Formulare, ausreichende Kontraste und eine logische Seitenstruktur kommen jedem Besucher zugute (Projekterfahrung).

Unsicher, ob Ihre Website BFSG-konform ist?

Wir prüfen Ihren Status nach WCAG 2.2 AA und zeigen Ihnen, welche Barrieren zuerst angegangen werden sollten. Ohne Verkaufsdruck, mit klarer Priorisierung.

Technologien und Tools, die wir einsetzen

Unsere Arbeit basiert auf dem aktuellen Stand der Technik in der Barrierefreiheitsprüfung und -entwicklung. Wir nutzen eine Kombination aus führenden Open-Source-Tools, kommerziellen Prüfwerkzeugen und assistiven Technologien, um eine lückenlose Analyse sicherzustellen. Ergänzt wird unser Toolkit durch eigene Prüfchecklisten, die wir kontinuierlich weiterentwickeln und an aktuelle normative Änderungen anpassen.

axe-core und axe DevTools

Branchenführendes Open-Source-Tool von Deque Systems für automatisierte WCAG-Prüfungen. Erkennt über 80 Kategorien von Barrierefreiheitsproblemen direkt im Browser. Eingebunden in unsere CI/CD-Pipelines für kontinuierliche Qualitätssicherung.

Google Lighthouse

Automatisierte Prüfung von Accessibility, Performance und Best Practices. Lighthouse testet unter anderem Kontrastverhältnisse, Formular-Labels, Tab-Reihenfolge und ARIA-Validität. Die Ergebnisse fließen in unseren Gesamtbericht ein.

NVDA, JAWS und VoiceOver

Manuelle Tests mit den drei meistverwendeten Screenreadern. NVDA und JAWS decken den Windows-Markt ab, VoiceOver testet die Apple-Plattformen. So stellen wir sicher, dass Ihre Website mit allen gängigen assistiven Technologien nutzbar ist.

Pa11y und Playwright

Automatisierte End-to-End-Barrierefreiheitstests, die komplette Nutzerszenarien durchspielen. Pa11y prüft statische Seiten, Playwright simuliert interaktive Flows wie Login, Suche und Checkout. Beide Tools integrieren sich in bestehende Testinfrastrukturen.

Colour Contrast Analyser

Pixelgenaue Prüfung von Farbkontrastverhältnissen nach WCAG 2.2 Erfolgskriterium 1.4.3. Wir testen nicht nur statische Farben, sondern auch Hover-States, Fokus-Indikatoren und Zustandsänderungen bei interaktiven Elementen.

Keyboard und Touch Testing

Systematische Prüfung der vollständigen Tastaturbedienbarkeit: Können alle Funktionen ohne Maus erreicht werden? Sind Fokus-Reihenfolge und -Anzeige logisch? Funktioniert die Touch-Bedienung auf mobilen Geräten mit aktivierten Bedienungshilfen?

WCAG 2.2 AA
EN 301 549
BFSG / EAA
axe-core
Lighthouse
NVDA / JAWS
Semantisches HTML
WAI-ARIA 1.2
BITV 2.0
Pa11y

Warum wir nach WCAG 2.2 statt WCAG 2.1 prüfen

Die WCAG 2.2 wurde im Oktober 2023 als offizielle W3C-Empfehlung veröffentlicht und ergänzt WCAG 2.1 um neun neue Erfolgskriterien, von denen sechs für die Konformitätsstufe AA relevant sind (Quelle: W3C WCAG 2.2). Obwohl die EN 301 549 formal auf WCAG 2.1 AA verweist, repräsentiert WCAG 2.2 den aktuellen Stand der Technik. Gerichte und Aufsichtsbehörden orientieren sich erfahrungsgemäß am Stand der Technik, nicht am Mindeststandard.

  • Sichtbare Fokus-Indikatoren, die nicht von Sticky-Headern oder Cookie-Bannern verdeckt werden
  • Ausreichend große Touch-Zielgebiete auf mobilen Geräten
  • Drag-and-Drop-Funktionen mit gleichwertiger Tastaturalternative
  • Barrierefreie Authentifizierung ohne reine Gedächtnis- oder Rätselaufgaben
  • Konsistente Hilfe-Mechanismen über alle Seiten hinweg

Die Entscheidung für WCAG 2.2 statt WCAG 2.1 bringt zwei Vorteile: Erstens sind Sie zukunftssicher aufgestellt, da die EN 301 549 voraussichtlich in den kommenden Jahren auf WCAG 2.2 aktualisiert wird. Zweitens adressieren die neuen Kriterien Barrieren, die reale Nutzer tatsächlich betreffen, insbesondere Menschen mit motorischen oder kognitiven Einschränkungen. Ein Audit nach WCAG 2.2 bietet einen deutlich umfassenderen Schutz vor Beanstandungen und eine bessere Nutzererfahrung für alle Besucher Ihrer Website.

Wie Barrierefreiheit die Nutzererfahrung für alle verbessert

Die Annahme, dass Barrierefreiheit nur eine kleine Nutzergruppe betrifft, ist ein weit verbreiteter Irrtum. In Wahrheit profitiert jeder Websitebesucher von barrierefreier Gestaltung. Klare Formularbeschriftungen reduzieren Eingabefehler bei allen Nutzern. Ausreichende Farbkontraste verbessern die Lesbarkeit auch bei Sonnenlicht auf dem Smartphone-Display. Eine logische Tab-Reihenfolge und sichtbare Fokus-Indikatoren helfen Power-Usern, die Tastaturkürzel bevorzugen. Verständliche Fehlermeldungen senken die Abbruchrate in Checkout-Prozessen für alle Kunden (Projekterfahrung).

Die Kombination aus regulatorischer Pflicht und wirtschaftlichem Nutzen macht Barrierefreiheit zu einer der sinnvollsten Investitionen in die Zukunft Ihres digitalen Auftritts. Unternehmen, die jetzt handeln, sichern sich nicht nur die BFSG-Konformität, sondern positionieren sich als verantwortungsbewusste Marken, die alle Menschen willkommen heißen. Wer heute die Grundlagen legt, profitiert morgen von einer breiteren Kundenbasis und einem besseren digitalen Gesamterlebnis.

Häufige Fragen zur digitalen Barrierefreiheit

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