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BFSG-Compliance seit 2025

Barrierefreiheit für Hannover: BFSG-Umsetzung und WCAG-2.2-Audits

Seit dem 28. Juni 2025 verpflichtet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz Unternehmen zu zugänglichen digitalen Angeboten. Wir prüfen, beraten und setzen Ihre Website oder Ihren Shop BFSG-konform um — direkt aus der Region, WCAG-Audit ab 2.480 € Festpreis.

WCAG-2.2-Audit ab 2.480 € Festpreis Diese Seite erfüllt selbst WCAG 2.2 AA 30 Minuten nach Hannover

5Werktage

bis zum Prüfbericht

50+

barrierefreie Projekte

30 min

Fahrzeit nach Hannover

3 Screenreader

im manuellen Test

Festpreise für den Wirtschaftsraum Hannover

ab 2.480 € netto
  • BFSG-Quick-Check: 490 € netto Einstiegsanalyse
  • Barrierefreiheitserklärung: 390 € netto Festpreis
  • Laufendes BFSG-Monitoring: ab 49 € netto pro Monat

WCAG-2.2-Audit (KMU-Website bis 30 Seiten). Schneller Einstieg mit dem BFSG-Quick-Check ab 490 € netto. Für Beratungsleistungen ist je nach Vorhaben eine BAFA-Förderung möglich.

BFSG-Pflicht seit dem 28. Juni 2025

Seit dem 28. Juni 2025 ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft. Wer betroffene digitale Angebote nicht zugänglich bereitstellt, riskiert Anordnungen der Marktüberwachungsbehörden und Bußgelder von bis zu 100.000 € (BFSG §37). Für Hannoversche Unternehmen im E-Commerce zählt damit jede Woche, in der ihr Shop noch Barrieren enthält.

Hannover ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort mit einem breiten Branchenmix: Versicherungen, Logistik, Verwaltung, Handel und produzierendes Gewerbe. Die meisten dieser Unternehmen betreiben Websites und Online-Shops, die seit dem Inkrafttreten des BFSG den Anforderungen der digitalen Barrierefreiheit genügen müssen. Die Realität sieht anders aus: Viele Websites im Raum Hannover weisen grundlegende Zugänglichkeitsbarrieren auf, die Menschen mit Sehbehinderungen, motorischen Einschränkungen oder kognitiven Beeinträchtigungen den Zugang erschweren oder unmöglich machen. Wir schließen diese Lücken mit systematischen Audits, gezielter Umsetzung und nachhaltiger Schulung. Der Einstieg ist planbar: ein vollständiges WCAG-2.2-Audit für eine typische KMU-Website beginnt bei 2.480 € netto — alle Leistungen und Preise sind offen dokumentiert.

WCAG 2.2 AA · Raum Hannover
Konformitäts-Scores Ihrer Unternehmenswebsite
34 Seiten geprüft · vier WCAG-Prinzipien im Einzelscore
58
Wahrnehmbar
40
Bedienbar
74
Verständlich
63
Robust
96
Ziel nach Remediation
Heute 41 %
0 % nicht konformZiel: WCAG 2.2 AA
WCAG-2.2-Auditab 2.480 € Festpreis
Prüfberichtin 5 Werktagen
WCAG-2.2-Auditbericht einer Hannoverschen Unternehmenswebsite: Konformität, Befunde nach Schweregrad und die vier WCAG-Prinzipien auf einen Blick. Beispielhafte Darstellung — Werte illustrativ.

Das BFSG und seine Bedeutung für Hannoversche Unternehmen

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) setzt die europäische Richtlinie (EU) 2019/882 in deutsches Recht um und gilt seit dem 28. Juni 2025. Es betrifft Produkte und Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr: Online-Shops, Buchungsportale, Zahlungsdienste und digitale Dienstleistungen. Die Anforderungen orientieren sich an der europäischen Norm EN 301 549, die wiederum auf den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.1 aufbaut. Wir empfehlen die Umsetzung nach WCAG 2.2 AA, dem aktuellen Standard, der auch zukünftige Anforderungen abdeckt.

Für Hannoversche Unternehmen bedeutet das konkret: Jeder Online-Shop, der Waren oder Dienstleistungen an Verbraucher verkauft, muss barrierefrei zugänglich sein. Das betrifft nicht nur den Bestellprozess, sondern auch die Produktsuche, die Navigation, die Kontoerstellung, den Checkout und die Zahlungsabwicklung. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden. Seit Geltungsbeginn beobachten wir im E-Commerce erste Abmahnungen und behördliche Nachfragen — wer jetzt handelt, ist auf der sicheren Seite und vermeidet teure Nachbesserungen unter Zeitdruck. Abseits der gesetzlichen Pflicht gibt es zudem einen handfesten wirtschaftlichen Grund: Rund 7,8 Millionen (Statistisches Bundesamt, 2024) schwerbehinderte Menschen leben in Deutschland. Barrierefreiheit erschließt eine Kundengruppe, die bisher systematisch von digitalen Angeboten ausgeschlossen war, und stärkt zugleich die Marke als verantwortungsbewusster Anbieter.

Wie barrierefrei ist Ihre Website heute?

In einer kostenlosen Erstberatung ordnen wir Ihre BFSG-Betroffenheit ein und benennen die kritischen Barrieren — konkret, verständlich und ohne Verkaufsdruck.

Was wir für Hannoversche Unternehmen leisten

WCAG-Audit und Bestandsaufnahme

Systematische Prüfung Ihrer Website oder Ihres Shops gegen WCAG 2.2 AA. Automatisierte Prüfung mit axe-core, ergänzt durch manuelle Tests mit Screenreadern (NVDA, JAWS, VoiceOver) und Tastaturnavigation. Detaillierter Bericht mit priorisierten Maßnahmen — ab 2.480 € Festpreis.

Technische Umsetzung

Behebung der identifizierten Barrieren im HTML, CSS und JavaScript. ARIA-Attribute, semantische Strukturierung, Kontrastanpassungen, Tastaturnavigation, Fokus-Management und Skip-Links. Wir arbeiten direkt im Code Ihres bestehenden Systems.

Barrierefreiheitserklärung

Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Erklärung zur Barrierefreiheit nach BFSG-Vorlage, inklusive Kurzprüfung als Grundlage. Dokumentation des Konformitätsstatus, bekannter Einschränkungen und des Feedback-Mechanismus — 390 € netto Festpreis.

Schulung für Ihr Team

Praxisorientierte Workshops vor Ort in Hannover: barrierefreie Inhalte erstellen, Bilder mit Alt-Texten versehen, Formulare zugänglich gestalten, Videos untertiteln. Damit Ihr Team Barrierefreiheit im Alltag leben kann.

Laufende Überwachung

Kontinuierliches BFSG-Monitoring bei Content-Änderungen ab 49 € netto pro Monat. Automatisierte Prüfungen bei jedem Deployment, quartalsweise manuelle Stichproben und Reportings an Ihre Compliance-Abteilung.

Rechtliche Absicherung

Dokumentation aller Maßnahmen als Nachweis der Compliance-Bemühungen. Wir arbeiten eng mit Rechtsberatungen zusammen und erstellen bei Bedarf sachverständige Stellungnahmen zur BFSG-Konformität Ihrer Angebote.

Typische Barrieren auf Hannoverschen Websites

In unserer Arbeit mit Unternehmen aus dem Raum Hannover stoßen wir auf wiederkehrende Zugänglichkeitsbarrieren, die sich durch nahezu alle Branchen ziehen. Die häufigsten Probleme betreffen fehlende Alternativtexte für Bilder, unzureichende Farbkontraste, nicht tastaturzugängliche Menüs, fehlende Formular-Labels und Videos ohne Untertitel. Diese Barrieren sind keine bewussten Entscheidungen, sondern das Ergebnis einer Webentwicklung, die Barrierefreiheit bisher nicht als Anforderung kannte. Nach der WebAIM-Analyse weisen 95,9 Prozent (WebAIM, 2024) der meistbesuchten Startseiten messbare WCAG-Verstöße auf.

Kontrast- und Farbprobleme

Texte auf farbigen Hintergründen, die den Mindestkontrast von 4,5:1 unterschreiten. Informationen, die nur über Farbe vermittelt werden, etwa rote Fehlermeldungen ohne Icon oder Texthinweis. Besonders häufig in modernen Designs mit hellen Grautönen.

Tastaturzugänglichkeit

Dropdown-Menüs, die nur per Maus bedienbar sind. Modale Dialoge, die den Tastaturfokus nicht einfangen. Interaktive Elemente ohne sichtbaren Fokusindikator. Diese Barrieren betreffen Menschen, die keine Maus verwenden können.

Semantik und Struktur

Überschriften, die nur visuell hervorgehoben, aber nicht als H1 bis H6 ausgezeichnet sind. Listen, die als Absätze formatiert sind. Tabellarische Daten ohne Tabellenstruktur. Screenreader verlieren hier die Orientierung.

Medien und Alternativtexte

Bilder ohne Alt-Text oder mit generischen Texten wie „Bild" oder „Foto". Dekorative Bilder, die nicht als solche markiert sind. Videos ohne Untertitel und ohne Audiodeskription. Dokumente, die nicht als PDF/UA bereitgestellt werden.

Vorher/Nachher: aus einer Barriere wird ein zugängliches Formular

Die meisten kritischen Befunde lassen sich gezielt beheben, ohne die Website neu zu bauen. Ein typisches Kontaktformular im Checkout: vorher fehlende Labels, zu geringer Kontrast und kein sichtbarer Fokus — nachher korrekt verknüpfte Beschriftungen, ein Kontrast von 5,1:1 und ein deutlicher Fokusring. Wir arbeiten direkt im Code Ihres bestehenden Systems.

  • Labels über for/id mit ihren Feldern verknüpft
  • Kontrast von 2,8:1 auf mindestens 4,5:1 angehoben
  • Sichtbarer Fokusring für die Tastaturbedienung
Vorher3 Barrieren
Feld ohne Label
Kontrast 2,8:1
Kein Fokusring
VS
Nachher0 Barrieren
Label verknüpft (for/id)
Kontrast 5,1:1
Sichtbarer Fokusring

Geprüft mit echten assistiven Technologien

Automatisierte Werkzeuge finden die niedrig hängenden Früchte, aber erst die manuelle Prüfung mit Screenreadern deckt die komplexen Barrieren auf. Wir testen Ihre wichtigsten Nutzerpfade mit NVDA, JAWS und VoiceOver und prüfen, ob Überschriften, Formularfelder und Schaltflächen korrekt angesagt und in sinnvoller Reihenfolge erreichbar sind.

  • Manuelle Tests mit NVDA, JAWS und VoiceOver
  • Tastatur-Fokusreihenfolge auf Bestellstrecke und Login
  • PDF/UA-Prüfung wichtiger Dokumente nach ISO 14289-1
Sprachausgabe — BestellstreckeNVDA · VoiceOver
„Warenkorb, Überschrift Ebene 1“
„Menge, Eingabefeld, bearbeiten“
„Zur Kasse, Schaltfläche“ fokussierbar
„Fortschritt 2 von 4, Zahlungsart“
Getestet mit NVDA, JAWS und VoiceOverbestanden

Vor-Ort-Workshops und Schulungen in Hannover

Barrierefreiheit ist kein einmaliges Projekt, sondern eine dauerhafte Anforderung an jeden, der Inhalte erstellt, Designs entwirft oder Code schreibt. Deshalb bieten wir praxisorientierte Schulungen an, die wir direkt bei Ihnen in Hannover durchführen. Ihre Redakteure lernen, barrierefreie Texte zu verfassen und Bilder korrekt zu beschreiben. Ihre Designer verstehen, wie Kontraste, Schriftgrößen und Abstände die Zugänglichkeit beeinflussen. Ihre Entwickler erfahren, wie ARIA-Attribute, Fokus-Management und semantisches HTML zusammenspielen.

Die Schulungen basieren auf Ihren eigenen Systemen und Inhalten. Wir arbeiten nicht mit abstrakten Beispielen, sondern zeigen an Ihren realen Seiten, wo Barrieren bestehen und wie sie behoben werden. Teilnehmer können direkt Fragen zu ihren täglichen Aufgaben stellen und erhalten sofort anwendbare Lösungen. Nach der Schulung steht ein Leitfaden zur Verfügung, der die wichtigsten Regeln für barrierefreie Inhalte zusammenfasst.

Unser Prüf- und Umsetzungsprozess

Vor Ort in der Region — und selbst barrierefrei

Diese Website erfüllt selbst die Konformitätsstufe WCAG 2.2 AA — nachzulesen in unserer Erklärung zur Barrierefreiheit. Und weil unser Büro in Söhlde nur rund 30 Autominuten von Hannover entfernt liegt, sind persönliche Termine für Kickoff, Audit-Präsentation und Schulung ohne lange Anfahrt möglich.

Regionale Kompetenz für Hannoversche Unternehmen

Unser Büro in Söhlde bei Hildesheim liegt etwa 30 Autominuten von Hannover entfernt. Diese Nähe ermöglicht persönliche Vor-Ort-Termine für Kickoff-Meetings, Audit-Präsentationen und Schulungen, ergänzt durch die Effizienz der Remote-Zusammenarbeit für Audits und technische Remediation. Für Hannoversche Unternehmen, die einen Barrierefreiheitspartner mit persönlicher Erreichbarkeit und regionaler Verbundenheit suchen, bieten wir die Kombination aus tiefem Fachwissen und kurzen Wegen. In über 50 Barrierefreiheitsprojekten haben wir Erfahrung mit den Branchen und Technologien gesammelt, die in der Wirtschaftsregion Hannover vertreten sind. Ob Versicherer in der City, Händler in der Innenstadt oder Dienstleister in Laatzen, Garbsen oder Langenhagen — wir kennen die digitale Landschaft der Region und übersetzen die abstrakten WCAG-Kriterien in konkrete, umsetzbare Schritte, die Ihr Team nachvollziehen und pflegen kann.

Barrierefreiheit in der gesamten Region Hannover

Unser Büro in Söhlde liegt rund 30 Autominuten von Hannover — persönliche Termine ohne lange Anfahrt. Auch in den Nachbarstädten sind wir mit eigenen Seiten vertreten:

  • Vollständiges WCAG-2.2-AA-Audit — automatisiert mit axe-core und manuell mit Screenreadern
  • Priorisierter Maßnahmenplan mit Schweregrad und WCAG-Kriterium je Befund
  • Technische Remediation direkt im Code Ihres bestehenden Systems
  • Rechtssichere Barrierefreiheitserklärung mit Feedback-Mechanismus (390 € netto Festpreis)
  • Prüfbericht in der Regel binnen fünf Werktagen
  • Optionales BFSG-Monitoring ab 49 € netto pro Monat für dauerhafte Konformität

Barrierefreiheit und Wirtschaftlichkeit

Die Investition in Barrierefreiheit zahlt sich wirtschaftlich aus. In Deutschland leben rund 7,8 Millionen (Statistisches Bundesamt, 2024) schwerbehinderte Menschen, hinzu kommen Millionen mit vorübergehenden oder altersbedingten Einschränkungen. Ein barrierefreier Webauftritt erschließt diese Zielgruppe und verbessert gleichzeitig die Nutzererfahrung für alle Besucher. Semantisches HTML und korrekte Strukturierung wirken sich zudem positiv auf die Suchmaschinenplatzierung aus. Unsere Projekte zeigen, dass barrierefreie Websites im Regelfall bessere Core Web Vitals, niedrigere Absprungraten und höhere Verweildauern aufweisen als ihre nicht-optimierten Pendants (Projekterfahrung). Hinzu kommt die Förderkulisse: Für qualifizierte Beratungsleistungen ist je nach Vorhaben ein BAFA-Zuschuss möglich, der einen Teil der Kosten abdeckt und die Investition zusätzlich entlastet.

Unser Angebot für Hannoversche Unternehmen umfasst das gesamte Spektrum der digitalen Barrierefreiheit: von der initialen BFSG-Einordnung über den WCAG-2.2-Audit und die technische Remediation bis hin zu Schulungen für Ihr Team. Jedes dieser Module kann einzeln beauftragt oder als Gesamtpaket gebucht werden. Im kostenlosen Erstgespräch beraten wir Sie, welche Maßnahmen für Ihre spezifische Situation am sinnvollsten sind und welcher Festpreis dafür gilt.

Das Wichtigste in Kürze

  • WCAG-2.2-Audit ab 2.480 € Festpreis für eine KMU-Website bis 30 Seiten — Einstieg mit dem BFSG-Quick-Check ab 490 € netto
  • BFSG-Pflicht seit dem 28. Juni 2025; bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 100.000 € (BFSG §37)
  • Automatisiertes Audit mit axe-core plus manuelle Prüfung mit NVDA, JAWS und VoiceOver — Bericht in der Regel binnen fünf Werktagen
  • Barrierefreiheitserklärung 390 € netto, laufendes Monitoring ab 49 € netto pro Monat
  • Persönliche Vor-Ort-Termine in Hannover — rund 30 Autominuten von unserem Büro in Söhlde

Häufige Fragen von Hannoverschen Unternehmen

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