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Barrierefreie Gesundheitswebsites für Kliniken, Praxen und Apotheken

Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen sind besonders oft auf das Gesundheitssystem angewiesen – und stoßen online häufig auf Barrieren. Wir prüfen Patientenportale, Praxis-Websites und Klinik-Auftritte nach WCAG 2.2 AA und machen sie zugänglich: semantisch korrekt, per Tastatur bedienbar und mit assistiven Technologien nutzbar.

WCAG-Audit ab 2.480 € Festpreis BFSG-Pflicht seit 28. Juni 2025 Prüfung nach WCAG 2.2 AA und EN 301 549

Kurz und einfach erklärt

Diese Seite ist für Kliniken, Praxen und Apotheken. Kranke Menschen und Menschen mit Behinderung brauchen diese Hilfe oft. Im Netz stoßen sie häufig auf Hürden.

Barrierefrei heißt: Alle Menschen können die Seite nutzen. Zum Beispiel, um einen Termin zu buchen oder einen Befund zu lesen.

Das BFSG ist ein Gesetz. Es kann auch für Angebote im Gesundheitswesen gelten. Das hängt vom Einzelfall ab.

Wir prüfen Ihre Webseite und Ihr Portal nach den WCAG. Das sind Regeln für barrierefreie Webseiten. Wir prüfen mit der Tastatur. Und wir prüfen, was Programme zum Vorlesen ansagen können. Dann helfen wir bei der Umsetzung, auch bei PDFs und Leichter Sprache.

Sie haben Fragen? Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an.

Kennzahlen

EN 301 549

europäische Norm als Prüfgrundlage

PDF/UA

Prüfung und Remediation medizinischer PDFs

Leichte Sprache

für medizinische Inhalte

WCAG 2.2 AA

aktueller Standard

Das Gesundheitswesen zählt zu den Branchen mit dem dringlichsten Barrierefreiheitsbedarf. Chronisch kranke und behinderte Menschen sind auf verlässliche, zugängliche Online-Informationen angewiesen – Terminbuchung, Befundzugang, Medikamenteninformationen und Notfallkontakte müssen für alle erreichbar sein, unabhängig von Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen. Mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) müssen Anbieter, die Verbrauchern im Gesundheitsbereich Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr anbieten, diese seit dem 28. Juni 2025 barrierefrei gestalten. Unser Prüfmaßstab ist WCAG 2.2 AA. Für Krankenhäuser, Praxisnetzwerke, Apotheken und Gesundheitsportale bieten wir Prüfung, Umsetzung und laufendes Monitoring an.

WCAG 2.2 AA · BFSG · Gesundheitswesen
Barrierefreiheit Ebene für Ebene
Jeder digitale Patienten-Touchpoint einer Klinik-Website — vom Fundament bis zum Notfallkontakt
Konformität87 %48/55 Kriterien
Offene Befunde92 kritisch
PrüfmaßstabAAWCAG 2.2
1
Semantik & Struktur
Überschriftenhierarchie, Landmarks, Skip-Links, lang-Attribut
robust 96 %
2
Online-Terminbuchung
Kalender-Widget per Tastatur, ARIA-Zeitfenster, Fehler am Feld
kritisch
3
Patientenportal & Login
Formular-Labels, barrierefreie Authentifizierung, Fokus-Management
bedienbar 79 %
4
Medizinische PDFs & Beipackzettel
PDF/UA-Tags, Lesereihenfolge, Dosierungstabellen, Alt-Texte
kritisch
5
Aufklärungsvideos & Notfallkontakte
Untertitel, Transkript, tel:-Links, Öffnungszeiten maschinenlesbar
Untertitel offen
WCAG-Audit Festpreisab 2.480 €
PrüfberichtBefunde nach Schweregrad
WCAG-2.2-Konformitätsbericht einer Klinik-Website: Befunde nach Schweregrad, Konformität je Prinzip und Prüfmaßstab. Beispielhafte Darstellung — Werte illustrativ.

Eigene Erklärung zur Barrierefreiheit veröffentlicht

Unsere eigene Website bewerten wir selbst nach WCAG 2.2 AA; Stand und bekannte Einschränkungen stehen in unserer Erklärung zur Barrierefreiheit.

Warum Barrierefreiheit im Gesundheitswesen besonders wichtig ist

Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen nutzen medizinische Versorgungsangebote häufiger und intensiver als der Bevölkerungsdurchschnitt. Rund 7,8 Millionen Menschen in Deutschland gelten als schwerbehindert (Quelle: Statistisches Bundesamt, Stand Jahresende 2025), dazu kommen Millionen Menschen mit Sehschwäche, Hörminderung, Parkinson, Schlaganfallfolgen oder kognitiven Einschränkungen. Für diese Gruppen ist eine unzugängliche Praxis-Website nicht bloß unbequem, sondern ein echtes Versorgungshindernis: Wer keinen barrierefreien Termin buchen kann, stellt sich möglicherweise in eine überlastete Notaufnahme.

Hinzu kommt die demografische Entwicklung: Der Anteil älterer Menschen wächst, und gerade sie sind häufig auf Gesundheitsangebote angewiesen. Viele ältere Patientinnen und Patienten nutzen Screenvergrößerung, haben eingeschränkte Feinmotorik oder benötigen mehr Zeit bei der Eingabe. Barrierefreie Websites im Gesundheitswesen sind deshalb keine Nischenlösung, sondern adressieren einen signifikanten Teil der tatsächlichen Patientenpopulation. Gleichzeitig können zugängliche Strukturen die Auffindbarkeit in Suchmaschinen verbessern und die Absprungrate senken, sodass sich die Investition in Barrierefreiheit auch wirtschaftlich lohnen kann.

Typische Barrieren auf Gesundheitswebsites

Unzugängliche Terminbuchung

Online-Terminbuchungssysteme mit Kalender-Widgets, die per Tastatur nicht navigierbar sind. Zeitfenster-Auswahl ohne ARIA-Markup. Bestätigungsseiten, die Fehler nur visuell signalisieren, ohne Screenreader-kompatible Fehlermeldungen.

Patientenportal-Login

Login-Formulare für Patientenportale ohne korrekte Label-Zuweisung. CAPTCHA-Mechanismen, die für Sehbehinderte unüberwindbar sind. Zwei-Faktor-Authentifizierung über SMS, die für Gehörlose oder motorisch Eingeschränkte problematisch sein kann.

Medizinische PDFs und Formulare

Anamnese-Bögen, Einwilligungserklärungen und Befunddokumente als nicht-getaggte PDFs. Screenreader können die Lesereihenfolge nicht rekonstruieren und übergehen Tabellen, Checkboxen und Felder vollständig.

Anfahrtsbeschreibungen und Karten

Interaktive Karteneinbindungen ohne barrierefreie Textalternative. Lageplanbilder ohne Alt-Text. ÖPNV-Angaben, die nur als Bild vorliegen und von Screenreadern nicht vorgelesen werden.

Aufklärungsvideos ohne Untertitel

Patientenaufklärungs- und Behandlungsvideos ohne Untertitel und ohne Transkript. Gebärdensprach-Inhalte fehlen. Für gehörlose und schwerhörige Patientinnen und Patienten sind diese Informationen damit nicht zugänglich.

Komplexe medizinische Sprache

Diagnose- und Behandlungsinformationen in medizinischer Fachsprache ohne verständliche Erklärungen. Abkürzungen ohne Auflösung. Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder geringen Deutschkenntnissen sind damit ausgeschlossen.

BFSG-Pflicht für digitale Gesundheitsdienste

Das BFSG, in Kraft seit dem 28. Juni 2025, verpflichtet Unternehmen, die Verbrauchern Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr anbieten, zur Barrierefreiheit; Kleinstunternehmen, die Dienstleistungen erbringen, sind ausgenommen. Die konkreten Anforderungen regelt die Verordnung zum BFSG (BFSGV), als technische Referenz dient die europäische Norm EN 301 549. Wir prüfen nach WCAG 2.2 AA: Dieser Maßstab umfasst die Anforderungen der WCAG 2.1 AA, auf die sich die EN 301 549 in der Fassung V3.2.1 stützt; die im September 2026 veröffentlichte Fassung V4.1.1 übernimmt WCAG 2.2. Im Gesundheitswesen kann das insbesondere betreffen: Online-Terminbuchungssysteme von Arztpraxen, Apotheken und Kliniken, Patientenportale und Befundzugangssysteme, digitale Rezeptanforderungen und Rezeptverlängerungen, E-Health-Plattformen und Gesundheits-Apps, die über Browser zugänglich sind. Ob ein Angebot erfasst ist, hängt vom Einzelfall ab. Wer als verpflichteter Dienstleister im Gesundheitsbereich diese digitalen Kanäle nicht barrierefrei gestaltet, riskiert Abmahnungen durch Verbraucherschutzverbände und behördliche Bußgelder von bis zu 100.000 € (BFSG §37).

BFSG: Anforderungen gelten seit dem 28. Juni 2025

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das BFSG ohne Übergangsfrist für neue digitale Dienste. Übergangsregeln nach § 38 BFSG betreffen nur vor diesem Datum geschlossene Verträge (längstens bis zum 27. Juni 2030) und bereits eingesetzte Produkte. Gesundheitsdienstleister, die ihr Webangebot noch nicht auf WCAG 2.2 AA geprüft haben, sollten umgehend tätig werden. Lassen Sie den Status Ihrer Website jetzt prüfen: zum WCAG-Audit.

Festpreis-Audit für Gesundheitswebsites

ab 2.480 € netto, einmalig
  • Messung plus Bewertung je Kriterium, Tastatur und Ausgabe für Screenreader
  • Prüfbericht mit priorisierter Befundliste, Schweregraden und konkreten Lösungsvorschlägen
  • Barrierefreiheitserklärung 390 € · PDF/UA-Remediation ab 4,90 € je Seite (Mindestpauschale 149 € je Dokument)
  • Leichte-Sprache-Übersetzung medizinischer Inhalte ab 119 € je Normseite · BFSG-Monitoring ab 49 € pro Monat

WCAG-2.2-AA-Audit für eine KMU-Website bis 30 Seiten inklusive Patientenportal-Prüfung. Schneller Einstieg mit dem BFSG-Quick-Check für 490 €. Umsetzung und Remediation ab 2.480 € (bis 15 Seiten), KMU-Komplettpaket ab 4.900 €. Barrierefreie Neuentwicklung ab 4.900 €. Alle Preise netto.

Preisstand: Oktober 2026. Laufende Leistungen sind einzeln buchbar und mit einem Monat Frist zum Monatsende kündbar, eine Mindestlaufzeit gibt es nicht.

Patientenportale barrierefrei gestalten

Patientenportale sind die zentralen digitalen Zugangspunkte zur medizinischen Versorgung: Terminvereinbarung, Befundabfrage, Kommunikation mit der Praxis, Rezeptanforderungen und Impfdokumentation werden zunehmend über webbasierte Portale abgewickelt. Gleichzeitig sind diese Portale technisch komplex – Kalender-Widgets, dynamische Formulare, gesicherte Authentifizierung, Dokumentenvorschau – und weisen deshalb häufig Barrierefreiheitsprobleme auf.

Wir prüfen Patientenportale systematisch auf alle relevanten WCAG 2.2-Kriterien: Sind alle Formularfelder korrekt mit Labels versehen? Werden Fehlermeldungen barrierefrei kommuniziert? Ist der Kalender per Tastatur navigierbar? Öffnen Modaldialoge mit korrektem Fokus-Management? Kann der gesamte Buchungsablauf ohne Maus abgeschlossen werden? Die Ergebnisse dokumentieren wir in einem detaillierten Prüfbericht mit konkreten Lösungsvorschlägen für Ihr Entwicklungsteam oder den Portal-Anbieter.

Zugängliche Patientenportale von Anfang bis Ende

Barrierefreier Buchungsablauf in jedem Schritt

Von der Arztauswahl über die Terminwahl bis zur Bestätigung: jeder Schritt muss ohne Maus funktionieren, Screenreader müssen den Fortschritt ankündigen und Fehler müssen klar benannt werden.

  • Kalender-Widgets mit Pfeiltasten navigierbar
  • Zeitfenster mit ARIA-beschrifteten Radiobuttons
  • Fehlermeldungen programmatisch mit Feld verknüpft
  • Bestätigungsseite mit klarer Zusammenfassung
  • Gesamter Ablauf ohne Maus abschließbar
Barrierefreier Buchungsablauf
Arztauswahl
Zeitfenster
Prüfung
Bestätigung
Kalender-Widget mit Pfeiltasten navigierbar
Zeitfenster als ARIA-beschriftete Radiobuttons
Fehlermeldung programmatisch mit Feld verknüpft
Fortschritt wird vom Screenreader angesagt
Gesamter Ablauf ohne Maus abschließbarWCAG 2.2 AA

Barrierefreiheit in der Apotheken-Website

Apotheken-Websites verbinden Informationsangebot und E-Commerce: Medikamenteninformationen, Vorbestellungen, Rezepteinlösungen und die Online-Filialapotheke können als Teil einer Dienstleistung im elektronischen Geschäftsverkehr unter das BFSG fallen, insbesondere wenn Bestellungen online möglich sind. Produktseiten mit Medikamentenbeschreibungen müssen korrekt strukturiert sein. Suchfunktionen müssen per Tastatur bedienbar und Ergebnislisten assistiven Technologien zugänglich sein. Warenkörbe, Bestellprozesse und Bezahlformulare müssen vollständig ohne Maus durchlaufen werden können.

Besondere Anforderungen entstehen durch Beipackzettel und Fachinformationen, die häufig als PDFs vorliegen. Diese Dokumente müssen nach PDF/UA-Standard getaggt sein, damit Screenreader die Lesereihenfolge, Überschriften und Tabellen korrekt interpretieren können. Dosierungstabellen, Warnhinweise und Gegenanzeigen dürfen für sehbehinderte Patientinnen und Patienten nicht unzugänglich sein – gerade hier kann eine Barriere gesundheitliche Konsequenzen haben.

Beipackzettel und Formulare für Screenreader zugänglich machen

Remediation macht kritische Dokumente lesbar

Ungetaggte Beipackzettel-PDFs und Formulare ohne Labels sind für sehbehinderte Patientinnen und Patienten unzugänglich – bei Dosierungen und Warnhinweisen ein echtes Risiko. Wir taggen Dokumente nach PDF/UA und ergänzen Labels, Fokusreihenfolge und barrierefreie Fehlermeldungen im Quellcode.

  • PDF/UA-Tags: Lesereihenfolge, Überschriften, Tabellen und Alternativtexte
  • Formularfelder mit programmatisch verknüpften Labels
  • Kontraste auf mindestens 4,5:1 angehoben
  • Fehler nicht nur farblich, sondern mit Text und ARIA gemeldet
Vorher7 Verstöße
Feld „Medikament“ ohne Label
Kontrast 2,8:1 — zu niedrig
Fehler nur rot, kein Text
Fokusreihenfolge springt
VS
Nachher0 Verstöße
Label programmatisch verknüpft
Kontrast 5,4:1 — konform
Fehlertext mit ARIA angesagt
Fokusring sichtbar, Reihenfolge logisch
PDF/UA-Remediation ab 4,90 € je SeiteZiel: PDF/UA

Besondere Herausforderungen im klinischen Umfeld

Komplexe Klinik-Navigation

Krankenhauswebsites mit Dutzenden Fachabteilungen, Spezialambulanzen und Versorgungsschwerpunkten benötigen eine zugängliche Navigationsarchitektur. Tiefe Menühierarchien müssen per Tastatur durchgängig navigierbar sein, ohne dass Nutzer sich in Untermenüs verlieren.

Mehrsprachige Patienteninformation

Kliniken mit internationalem Patientenpublikum müssen Barrierefreiheit auch in mehrsprachigen Inhalten sicherstellen. Sprachwechsler müssen barrierefrei bedienbar sein, und Seiten in verschiedenen Sprachen müssen das korrekte lang-Attribut tragen.

Zertifizierungen und Gütesiegel

Qualitätszertifikate, Klinikrankings und Patientenbewertungs-Widgets sind häufig eingebettete Drittanbieter-Inhalte. Wir dokumentieren Barrierefreiheitsprobleme in externen Elementen und benennen in der Barrierefreiheitserklärung nicht behebbare Einschränkungen transparent.

Datenschutz-konforme Kontaktformulare

Anfrageformulare für Zweitmeinungen, Behandlungsanfragen und Terminwünsche müssen barrierefrei und DSGVO-konform sein. Pflichtfelder, Datenschutzhinweise und Einwilligungs-Checkboxen benötigen korrekte Label-Zuordnung und ARIA-Attribute.

Performance für mobile Nutzung

Viele Patientinnen und Patienten greifen über Smartphones auf Gesundheitswebsites zu. Mobile Barrierefreiheit – Touchziele mit ausreichender Größe, lesbare Schriftgrößen ohne Zoom, zugängliche Akkordeons – ist genauso wichtig wie die Desktop-Zugänglichkeit.

Notfallkontakte klar sichtbar

Notrufnummern, Notaufnahme-Kontakte und Bereitschaftsdienst-Informationen müssen auch für Screenreader-Nutzer sofort erreichbar sein. Telefonnummern als anklickbare tel:-Links, Öffnungszeiten als maschinenlesbare Tabellen, Lagepläne mit Textalternative.

BFSG-Status Ihrer Gesundheitswebsite prüfen lassen

Medizinische Inhalte verständlich und zugänglich gestalten

Gesundheitswebsites stehen vor einer doppelten Herausforderung: Inhalte müssen fachlich korrekt und gleichzeitig für Laien verständlich sein. WCAG 2.2 enthält mit dem Erfolgskriterium 3.1.5 (Lesbarkeit) eine Anforderung der Stufe AAA, die über technische Barrierefreiheit und über die Stufe AA hinausgeht: Wenn ein Text eine Lesefähigkeit über dem Niveau der Sekundarstufe I erfordert, sollen ergänzende Erklärungen, Glossare oder vereinfachte Zusammenfassungen bereitgestellt werden. Für Gesundheitsinhalte ist das besonders relevant.

Wir unterstützen Kliniken und Praxen beim Aufbau verständlicher Informationsarchitekturen: Diagnose- und Behandlungsinformationen werden mit klar definierten Überschriftenebenen strukturiert. Medizinische Fachbegriffe erhalten erläuternde Abkürzungs- und Definitionselemente (abbr, dfn). Glossar-Seiten werden semantisch korrekt ausgezeichnet. Tabellen mit Laborwerten oder Dosierungsschemata erhalten korrekte Kopfzeilen und Zellzuordnungen. Und für Kerninhalte, die kognitiv besonders anspruchsvoll sind, bieten wir die Aufbereitung in Leichter Sprache an.

Unser Vorgehen für Gesundheitsdienstleister

Wir erfassen alle digitalen Touchpoints: Klinik-Website, Patientenportal, Online-Terminbuchung, Apotheken-Shop, App-Webviews und eingebettete Drittanbieter-Systeme. Kritische Pfade – Terminbuchung, Befundzugang, Notfallkontakt – werden priorisiert und zuerst geprüft.

Welche Systeme wir im Gesundheitswesen prüfen und optimieren

Gesundheitswebsites werden auf unterschiedlichen technischen Plattformen betrieben. Praxiswebsites laufen häufig auf WordPress mit praxisspezifischen Plugins für Terminbuchung und Teampräsentation. Kliniken nutzen TYPO3, Drupal oder Contao als CMS. Patientenportale basieren oft auf Eigenentwicklungen oder Speziallösungen. Apotheken betreiben Online-Shops auf Basis verschiedener Systeme, darunter Shopware Community Edition für stationäre Apotheken mit Online-Bestellmöglichkeit.

Wir prüfen plattformunabhängig nach WCAG 2.2-Kriterien und liefern konkrete Umsetzungsanleitungen, die auf die eingesetzte Technologie zugeschnitten sind. Für WordPress-basierte Praxiswebsites zeigen wir, wie Plugins und Themes barrierefrei konfiguriert werden. Für TYPO3- und Contao-Installationen geben wir Redakteursschulungen und technische Vorgaben. Für Eigenentwicklungen liefern wir detaillierte Code-Reviews mit Lösungsvorschlägen.

  • WordPress-Praxiswebsites: Theme-Konfiguration, Plugin-Prüfung, Terminbuchungs-Accessibility
  • TYPO3 und Contao: Redaktionsschulungen, Template-Anpassungen, barrierefreie Inhaltselemente
  • Shopware CE: Apotheken-Shop-Prüfung, Produktseiten, Checkout-Accessibility
  • Patientenportale (Eigenentwicklung oder Fremdsystem): WCAG-Prüfung mit Fehlerbericht
  • PDF/UA-Remediation: Beipackzettel, Befunddokumente, Einwilligungserklärungen
  • CMS-unabhängige Barrierefreiheitsschulungen für medizinisches Redaktionspersonal

Wirtschaftliche Vorteile barrierefreier Gesundheitswebsites

Die Investition in barrierefreie Gesundheitswebsites kann sich auf mehreren Ebenen auszahlen. Erstens: geringeres Rechtsrisiko. Kliniken und Gesundheitsdienstleister, die gegen das BFSG verstoßen, riskieren Abmahnungen durch Verbraucherschutzverbände. Zweitens: Patientengewinnung. Eine zugängliche Website, auf der auch ältere und chronisch kranke Patientinnen und Patienten Termine problemlos buchen können, kann bei der Wahl der Praxis den Ausschlag geben – gegenüber einem Angebot, das für Screenreader unzugänglich ist.

Drittens kann die organische Auffindbarkeit profitieren: Semantisch strukturierte Inhalte, korrekte Überschriftenhierarchien und strukturierte Daten (Schema.org MedicalOrganization, Physician, MedicalClinic) helfen Suchmaschinen, Inhalte bei medizinischen Suchanfragen richtig einzuordnen. Viele Patientinnen und Patienten beginnen die Suche nach einem Arzt oder einer Klinik bei einer Suchmaschine. Viertens kann der telefonische Supportaufwand sinken: Wenn Patienten Termine online buchen und Informationen eigenständig finden können, entlastet das das Praxisteam.

Barrierefreiheitserklärung für Gesundheitswebsites

Für Gesundheitsdienstleister, die unter das BFSG fallen, ist eine Barrierefreiheitserklärung Pflicht. Wir erstellen diese Erklärung auf Basis des Audit-Ergebnisses und dokumentieren darin Konformitätsstatus, bekannte Einschränkungen und Feedback-Mechanismus. Die Erklärung wird bei wesentlichen Änderungen aktualisiert.

Formulare, Rückmeldungen und Lesbarkeit

Terminbuchung und Rezeptanforderung sind Formularstrecken — worauf es dabei ankommt, beschreibt der Beitrag zu barrierefreien Formularen und Validierung. Dass eine Bestätigung oder Fehlermeldung auch akustisch ankommen muss, behandelt der Beitrag zu Fehler- und Statusmeldungen. Und weil medizinische Texte oft dicht gesetzt sind, hilft der Beitrag zu Typografie und Lesbarkeit. Für Patientengruppen mit Leseschwierigkeiten ergänzen wir Inhalte in Leichter Sprache; die Einordnung nach Sektor steht unter Barrierefreiheit nach Branche.

Häufige Fragen zur Barrierefreiheit im Gesundheitswesen

So könnte die Website eines Hochschulfachbereichs aussehen

Der Entwurf zeigt Aufbau und Bedienung: Studiengänge zum Eingrenzen, ein Bewerbungsweg in Schritten, ein Abschnitt zu Nachteilsausgleich und Campus-Angaben. Die Hochschule darin ist erfunden.

Entwurf
Hochschule

Fachbereich mit Studiengangfilter und Nachteilsausgleich

Ein Entwurf für einen Hochschulfachbereich: acht Studiengänge lassen sich nach Abschluss und Studienform filtern, zu jedem stehen Abschluss, Regelstudienzeit und Zulassung in derselben Reihenfolge. Die Bewerbung ist in vier Schritten beschrieben, ein eigener Abschnitt erklärt Nachteilsausgleich und Sprechzeiten der Beratung. Zur Barrierefreiheit auf dem Campus nennt der Entwurf Rampenneigung, induktive Höranlage und Bodenleitsystem — und was fehlt.

StudiengangfilterNachteilsausgleichCampus-AngabenUntertitel

Exemplarische Layoutentwürfe zur Veranschaulichung. Die gezeigten Betriebe sind erfunden; es handelt sich nicht um Kundenprojekte.

Worum geht es?

Ein Klick genügt — alles Weitere ist freiwillig.

Erzählen Sie kurz vom Projekt

Alle Angaben hier sind freiwillig.

So, wie die Adresse im Browser steht, mit oder ohne https://.

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Freiwillig — festlegen müssen Sie sich damit nicht.

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