Barrierefreiheitsangaben im Shop: was § 19 BFSGV verlangt
Was § 19 Nr. 1 BFSGV von Shops verlangt: Herstellerangaben zur Barrierefreiheit als Produktdatenfeld führen, auf der Produktseite zeigen und § 11 BFSG prüfen.
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz setzt den European Accessibility Act in deutsches Recht um und betrifft seit Juni 2025 viele digitale Angebote im Verbrauchergeschäft — Onlineshops, Buchungsstrecken, Kundenkonten, Apps und bestimmte Dienstleistungen. Die Beiträge dieser Kategorie klären, wer in den Anwendungsbereich fällt, welche Ausnahmen es für Kleinstunternehmen gibt, welche Fristen und Übergangsregelungen gelten und was die geforderte Erklärung zur Barrierefreiheit enthalten muss. Wir beschreiben außerdem den Ablauf einer Bestandsaufnahme, die Rolle der Marktüberwachung, den Umgang mit Beschwerden und die Frage, wie sich Anforderungen in bestehende Entwicklungs- und Redaktionsprozesse einbauen lassen, ohne den Betrieb anzuhalten. Ergänzend beschreiben wir, wie sich der Aufwand realistisch schätzen lässt: Welche Befunde treten in fast jedem Projekt auf, und welche erfordern eine echte Überarbeitung der Oberfläche?
Auf dieser Seite finden Sie alle Beiträge zum Thema „BFSG & Umsetzungspflichten“. Die neuesten Beiträge stehen oben.
Unter jedem Titel steht ein kurzer Text zum Inhalt. Klicken Sie auf einen Beitrag. Dann lesen Sie den ganzen Text.
Über der Liste stehen auch die anderen Themen. Unten führt ein Link zurück zu allen Beiträgen.
Was § 19 Nr. 1 BFSGV von Shops verlangt: Herstellerangaben zur Barrierefreiheit als Produktdatenfeld führen, auf der Produktseite zeigen und § 11 BFSG prüfen.
Hotline, E-Mail, Formular oder Chat: Was § 12 Nr. 4 BFSGV von Unterstützungsdiensten verlangt und wie Sie Auskunft und Kontaktwege barrierefrei aufstellen.
§ 1 Absatz 4 BFSG nimmt fünf Inhaltsarten aus. So trennen Sie einen gewachsenen Dokumentenbestand - und so endet die Ausnahme still.
Die Pflicht endet nicht mit der Abnahme. Welche Ereignisse eine Nachprüfung auslösen, welche Stichprobe trägt und wie lange Nachweise bleiben.
Die DiGAV fragt Barrierefreiheit in einer Zeile ab, das BFSG misst sie. Der Beitrag ordnet beide Pflichten und zeigt den Prüfweg vor dem Antrag beim BfArM.
Kostenpflichtige Onlinekurse fallen unter das BFSG, Hochschulen unter die BITV 2.0. So wird die Lernstrecke von der Buchung bis zum Zertifikat barrierefrei.
Buchungskalender, Chat-Widget und Zahlungs-Iframe stammen aus fremdem Code, die BFSG-Pflicht bleibt beim Betreiber: Prüfweg, Nachweise und klare Fallbacks.
E-Books sind im BFSG eine eigene Kategorie: zehn Zusatzpflichten aus Paragraf 18 der Verordnung, EPUB Accessibility 1.1, Metadaten und Plan für die Backlist.
§ 17 BFSG ist kein Freibrief, sondern eine Beweislast: Wie Sie die Beurteilung nach Anlage 4 rechnen, dokumentieren, melden und fünf Jahre lang aufbewahren.
Geldautomaten, Fahrausweis- und Check-in-Automaten fallen unter das BFSG. Was für Bestandsgeräte bis 2040 gilt und warum die Dienstleistung keinen Aufschub hat.
Cookie-Banner sind die erste Interaktion und fallen unter das BFSG. Woran Consent-Banner nach WCAG 2.2 scheitern und wie Sie sie barrierefrei gestalten.
Accessibility-Overlays versprechen BFSG-Konformität per Klick, ändern aber nur die Oberfläche. Warum Studien, DBSV und Behörden sie ablehnen und was hilft.
Was ein WCAG-2.2-Audit 2026 kostet: Preise nach Umfang, Stichprobe gegen Vollprüfung, Monitoring, BFSG-Bußgeldrahmen, Conversion-ROI und Förderung im Überblick.
Was BFSG Anlage 3 für die Barrierefreiheitserklärung verlangt und was das EU-Muster ergänzt: Konformitätsstatus, bekannte Barrieren und Feedback-Mechanismus.
Wie das BFSG durchgesetzt wird: Marktüberwachung, Verbandsklagerecht, Mängelmeldungen, Fristen und gesetzliche Maßnahmen. Sachlich erklärt, mit Handlungsplan.