Wie messen wir den Fortschritt unserer Barrierefreiheitsbemühungen?
Kurz und einfach erklärt
Nutzen Sie mehrere Werte, denn ein Wert allein kann täuschen.
Wichtig sind der Anteil erfüllter Regeln und die Zahl schwerer Fehler über die Zeit. Ein Wert aus Programmen zeigt neue Fehler früh.
Ein guter Wert hilft wenig, wenn die Kasse nicht geht. Unsere laufende Prüfung liefert diese Werte regelmäßig.
Fortschritt sollte mit mehreren, sich ergänzenden Kennzahlen gemessen werden, denn eine einzelne Zahl kann täuschen. Wir empfehlen drei Metriken: den WCAG-Konformitätsgrad (Anteil erfüllter Erfolgskriterien), die Anzahl kritischer Barrieren im Zeitverlauf und den automatisierten Accessibility-Score als schnellen Frühindikator.
Wichtig ist die richtige Gewichtung: Automatisierte Scores eignen sich, um Regressionen früh zu erkennen, sagen aber wenig über die tatsächliche Nutzbarkeit aus, dafür zählt der Trend der kritischen, je Kriterium bewerteten Barrieren. Ein hoher Tool-Score bei gleichzeitig unbedienbarem Checkout wäre trügerisch.
Unser Compliance-Monitoring liefert diese Werte regelmäßig und macht den Fortschritt nachvollziehbar dokumentierbar, was zugleich Ihren Konformitätsnachweis stützt. Mehr dazu unter Leistungen.
Verwandte Fragen
- Wie verändert sich die Barrierefreiheitslandschaft in den kommenden Jahren?
- Wie integrieren wir Barrierefreiheit dauerhaft in unsere Entwicklungsprozesse?
- Lohnt sich Barrierefreiheit auch für Websites mit wenig Traffic?
- Was passiert, wenn wir nur teilweise konform sind?
- Können wir Barrierefreiheit als Marketingvorteil nutzen?