Barrierefreiheit, die zu Ihrer Branche passt
Ein Checkout verhält sich anders als ein Bürgerportal und eine Imagewebsite stellt andere Anforderungen als ein Produktkatalog. Wir bündeln unsere Lösungen nach dem, was Ihre Branche im Alltag wirklich braucht.
Digitale Barrierefreiheit lässt sich nicht über einen Kamm scheren. Welche WCAG-2.2-Erfolgskriterien im Vordergrund stehen, hängt stark davon ab, welche Aufgaben Nutzerinnen und Nutzer auf Ihrer Seite erledigen. Deshalb haben wir unsere Arbeit in drei Branchen-Schwerpunkte gegliedert: den barrierefreien Online-Shop mit seinen kaufkritischen Prozessen, die Unternehmenswebsite als digitale Visitenkarte und das Angebot für die Öffentliche Hand mit ihren besonderen rechtlichen Pflichten. Jeder Schwerpunkt bringt eigene Prüfschwerpunkte, typische Fehlerbilder und passende Remediation-Wege mit.
Drei Schwerpunkte, ein konsistenter Standard
Beim barrierefreien Online-Shop liegt der Fokus auf den Stellen, an denen Umsatz entsteht: Produktfilter, Warenkorb, Checkout und Bezahlprozess müssen mit Tastatur und Screenreader vollständig bedienbar sein, Fehlermeldungen im Formular eindeutig und Statusänderungen wahrnehmbar. Hier arbeiten wir bevorzugt mit Shopware CE auf Open-Source-Basis, weil sich das Frontend sauber anpassen lässt, ohne die Update-Fähigkeit zu verlieren. Die Unternehmenswebsite stellt andere Fragen: Sie soll Vertrauen schaffen, Inhalte klar strukturieren und über alle Geräte hinweg zugänglich bleiben. Hier zählen semantische Struktur, ausreichende Kontraste, sinnvolle Alternativtexte und eine konsistente Tastatur-Navigation. Für die Öffentliche Hand schließlich gelten neben dem BFSG häufig zusätzliche Vorgaben aus der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung; hier begleiten wir von der Erklärung zur Barrierefreiheit über das Feedback-Verfahren bis zur dokumentierten Konformitätsbewertung. So unterschiedlich die drei Felder sind: Der zugrunde liegende Standard WCAG 2.2 AA und unsere Prüfmethodik mit manuellen Tests bleiben überall gleich verlässlich.